Sport / 28.06.10
Der Engländer David Horsey, der zum ersten Mal überhaupt bei der BMW International Open abschlug, gewinnt das Turnier in München.
David Horsey und Ian Robertson, Mitglied des Vorstands BMW Group, Vertrieb & Marketing
Horsey zeigte über das gesamte Turnier hinweg fehlerfreies Golf. Für den 25-Jährigen aus Stockport war es der erste Triumph überhaupt auf der European Tour: „Das ist unglaublich. In meinen wildesten Träumen hätte ich nicht gedacht, dieses Turnier zu gewinnen.“ Belohnt wurde der Engländer mit einem Siegerscheck über 333.330 Euro.
Hinter Fisher, der sich den zweiten Platz mit einem Eagle am letzten Loch erkämpfte, belegte ein Quintett bei jeweils 272 Schlägen (16 unter Par) den dritten Platz. Dredge, Kenneth Ferrie (England), Pablo Larrazábal und Rafael Cabrera-Bello (beide Spanien) sowie – Alex Cejka. Der 39-Jährige spielte sich in seiner ehemaligen Heimat München mit der dritten 67er-Runde in Folge noch vom 15. Platz nach vorn.
Die insgesamt 51.500 Fans erlebten ein Turnier der Außenseiter. Stars wie Ernie Els (Südafrika) oder Sergio García (Spanien) scheiterten am Halbzeitcut, und auch Martin Kaymer (Mettmann) konnte sich den Traum vom zweiten Heimsieg nach 2008 nicht erfüllen. Eine 69er-Runde und der geteilte 21. Platz im Endklassement bedeuteten jedoch einen versöhnlichen Abschluss. Seine zahlreichen Anhänger begeisterte der Weltranglisten-Elfte, als er sich für das letzte Loch ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft anzog.
Für einen ersten Höhepunkt des Tages hatte zuvor Jean-François Lucquin gesorgt, als ihm an Bahn 17 ein Hole-in-One gelang. Der Franzose lochte aus 168 Metern mit einem Eisen sechs direkt ein und gewann dafür einen BMW 535i im Wert von rund 80.000 Euro.
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